Ihr Lieben,
habt Dank für all Eure Nachrichten und Hilfebekundungen der letzten 4 Tage. Wir sind wirklich überwältigt.
Seit der Sturzflut am Morgen des 26. August 2026 sind wir ununterbrochen damit beschäftigt, die Lage mit einer unserer Partnerorganisationen, in diesem Fall der Dhulikhel Foundation in Nepal, zu sondieren und haben uns überlegt, wie wir am besten helfen können. Und lasst Euch sagen, die ersten Hilfsgüter sind bereits unterwegs und hoffentlich spätestens heute im Krisengebiet. Wir haben uns entschieden zunächst mit Sanitär-, Erste Hilfe-Kits und mit Wasserfiltern zu helfen. Je nach dem, was wir an Spendengeldern zusammen bekommen, werden wir die Hilfe ausweiten und auch bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln helfen. Dies tun wir über unsere Partner-NGO in Abstimmung mit den nepalesischen Behörden und über die Armee, da das Gebiet derzeit absolut unzugänglich ist.
Wir könnten Euch jetzt lange schildern, wie furchtbar es ist, aber die Bilder in den Medien sprechen für sich. Die Zahl der Toten ist grad auf mehr als 800 gestiegen (Quelle: zeit.de, 30.08.2026, 14:43 Uhr). Es ist eine sehr abgelegene Region und in dieser leben tatsächlich selbst für nepalesische Verhältnisse die Ärmsten. Auch unser Ultraschallprojekt für das Rural Nepals schließt dieses Gebiet mit ein. Nicht umsonst.
Wir hoffen, dass sich die Lage schnell stabilisiert und beten, dass der zu überlaufen drohende zweite See dem Wasser Stand hält.
Egal wie, es muss schnell eine Stabilisierung her, denn der Winter steht vor der Tür…
Und so bitten wir Euch sehr, spendet was ihr könnt. Es geht um Spenden auch im kleinsten Ein-Euro-Bereich. Die armen Menschen brauchen wirklich jeden einzelnen und ihr wisst von uns, jeder einzelne Euro kommt an.
Bitte, bitte…
Lasst uns zeigen, dass wir da sind und es nicht egal ist. Jeder dieser liebevollen Menschen, die wir auch in dieser Region kennengelernt haben, würde keinen Augenblick zögern und helfen…, wenn sie nur könnten…
WIR ZUSAMMEN!!!!

Bildnachweis: Routine of Nepal Banda; Kantipur News Letter
