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Happy School – Eine Schule für Bote Tole – Ein Bildungsprojekt in Nepal

Unser Happy School Projekt baut auf unserem Dhaka Weaving and Designing-Projekt und unserem Dhaka Weaving House-Projekt auf und setzt den folgerichtigen Schritt, denn mit dem Bau einer Schule in Bote Tole wollen wir unser Bildungs-Engagement in dieser Region „rund“ und über die Bildung der Kinder eben genau für diese zukunftsfähig machen. Nachhaltig.

Es gilt nun die „letzten Meter“ in Bote Tole zu gehen und nun nach den Eltern auch den Kindern in einer der ärmsten Regionen der Welt den Ausbruch aus dem elenden Kreislauf der Armut zu ermöglichen. Und das mit Bildung. Einer Bildung, die in diesem Fall zu einer wirklichen Aussicht für die Kleinsten wird, denen aus ihrem angeborenen Kastenstand heraus bis heute der Bildungsweg versagt ist. Denn den ethnischen Gruppen der Bote und Tharu in der Kawasoti Municipality wird Bildung aufgrund des „angeborenen“ sozialen und damit wirtschaftlich benachteiligten Kastenstands nach wie vor verwehrt und nur wenige Kinder gehen zur Schule anstatt auf die Felder der hiesigen Land Lords. Aber im Gegensatz zu früher, wo man den Kindern erklärt hat, dass die Dinge sind wie sind, weil sie schon immer so waren und man selber nicht lesen und schreiben kann, haben die Eltern inzwischen verstanden, dass nur Bildung selbst die Chance zur Veränderung bedeutet und begehren dagegen auf.

Man muss dazu zusätzlich wissen, dass das Schulsystem in Nepal nahezu ausschließlich auf privaten Schulen aufbaut. Wie in Deutschland das Gesundheitssystem hat man in Nepal das Schulwesen aus den staatlichen Händen gegeben und die wenigen staatlichen Schulen nehmen im Bildungssystem des Landes schon sehr lange keine tragende Rolle mehr ein und sind in einem entsetzlichen Zustand. In Bau- und Lehrkörper. Aus der beschriebenen Situation heraus ist eine Schulstruktur wie in der höher zivilisierten Region rund um die Hauptstadt Kathmandu in der Kawasoti Municipality und in Bote Tole nicht gegeben.

Das wollen wir nun ändern.

Starten wollen wir mit einem ersten Gebäude des späteren kleinen Campus, welches eine Kapazität für 75 bis 100 Kinder bieten soll. Hier wird nach Fertigstellung zunächst Nursery, LKG, UKG (Lower und Upper Kindergarden), also Kinderkrippe, Kindergarten und Vorschule und Grade 1 angeboten. Dem Bildungsansatz der Montessori-Pädagogik und der in diesem Bildungskonzept geltenden Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“, soll dabei vordringlich Raum gegeben werden.

Der Happy School Campus wird ausschließlich mit Baustoffen und Arbeitern der Region/Gemeinde und in traditioneller Bauart erbaut werden.

Mit weiteren Einzelprojekten soll der Campus dann über die nächsten Jahre weiter ausgebaut werden und zum Schluss die Basic Education (Grade 0 to 8) und die Secondary Education (Grade 9 to 12) anbieten.

Im ersten Schritt gilt es bei den Kleinsten aber zunächst das Interesse am Lernen zu wecken und den kindlichen Wissensdrang zu fördern.

Und dann immer weiter. Step by step. Ein Schulcampus der quasi mit dem Wissensdrang seiner Kinder/Schüler mitwächst und eine Verbindung zu den nachfolgenden Generationen schafft. Bis hin zur späteren Selbstverständlichkeit von Bildung.

Es gilt hier einen wirklichen Anfang zu schaffen. Nach dem Anfang für die Frauen, einen Halt für die vielen Kinder und die kleine Aussicht für eine der ärmsten Regionen Nepals.

Über die Schulbildung und die Möglichkeit im Anschluss einen Beruf erlernen zu können, werden über die nächsten Generationen sichtbare Veränderungen zu erkennen sein.

Der Bau dieses ersten Gebäudes der Happy School in Bote Tole soll Anfang 2022 starten und wird aus der Erfahrung heraus nicht länger als 7 Monate dauern, wenn die Gelder fließend kommen und die Wetterbedingungen stimmen. Die Eröffnung im Oktober 2022 ist realistisch, aber auch abhängig von der weiteren Entwicklung und den Auswirkungen der Coronapandemie in Nepal.

Die Kosten für den Bau und seine Ausstattung liegen bei 25.000 EUR.

Wir sind sehr großer Hoffnung Euch auch für dieses nachhaltige Projekt in Nepal begeistern und mitnehmen zu können.

WIR ZUSAMMEN!